Sonntag, 25. Januar 2009

Mondbresal...

... und wie ich zu dem Namen kam.

Immer wieder werde ich nach meinem Namen gefragt. Ich habe ihn schon seit meiner Kleinkindzeit. Ich bin 1960 geboren und aufgewachsen in den Bergen im Chiemgau, im tiefsten Bayern. Natürlich konnten wir als Kinder kein "Hochdeutsch", hatten wir doch noch nicht mal Fernsehen.

Nur Sommergäste, aber die hatten auch Dialekte.

Irgendwann kam im Kindergarten ein neues Mädchen, mit einem für mich damals wunderschönem Namen. Aber der Name war für mich exotisch, also kein richtig bayerischer Name wie Resi oder Anni, oder moderne Namen wie Petra (so hieß meine Puppe), Susanne oder Manuela. Muss wohl irgendein ausländischer Name gewesen sein, ich habe es vergessen.

Zu Hause (daheim) habe ich meinen Eltern sofort von dem neuen Mädchen erzählt, mit dem wunderschönem Namen. Aber mir viel der Name nicht mehr ein. Irgendwann habe ich behauptet, es hieße "Mondbresal". Fand ich schön. Die Erwachsenen haben alle gelacht und mir ist der Name geblieben, d.h. ich wurde immer wieder mal so genannt.

Eigentlich hatte ich ihn schon lange vergessen, bis ich mich im Internet irgendwo anmelden wollte und kein Nickname frei war. Da fiel mir mein "Mondbresal" wieder ein.

Bresal ist ein Brösel, für die Nichtbayern, Mondbresal bedeutet also ein Brösel vom Mond.



Janea hat mir meinen Namen so schön für meinen Blog umgesetzt.
Und jetzt kann ich es auch noch sticken. Vielen lieben Dank Heike. Ich habe mich riesig gefreut. Ich habe es gar nicht erst probegestickt, sondern gleich einen Pulli für Vroni genäht. Und Vroni trägt voller stolz das Mondbresal spazieren und erzählt jedem, was das zu bedeuten hat.
Zu unserem Hasennachwuchs (sind natürlich Kaninchen) - es scheint ihnen gut zu gehen und sie kommen doch mit der Kälte zurecht. Ich weiss immer noch nicht wie alt sie sind, weil ich sie nicht aufdecke, sondern nur einmal täglich kurz überprüfe, ob sie noch leben.
Die Wachteln mussten jetzt in den Stall, noch mit Wärmelampe. Sie bekommen schon Federn.

Freitag, 23. Januar 2009

Mal wieder was genähtes, obwohl...

wir noch unerwartet tierischen Nachwuchs bekommen haben.
Unser zeugungsunfähiger Kaninchenmann, hat es doch geschafft, nach einem Jahr, seine Partnerin zu schwängern. Jedenfalls sah ich heute ein Nest mit 4 lebenden Jungen im Kaninchenstall. 2 Junge waren leider außerhalb und tot. Jetzt ist nicht gerade die ideale Jahreszeit für so nackige Junge im Außenstall. Aber jetzt können wir die Jungen mit der Mutter nicht mehr umziehen lassen. Nur den Vater haben wir aus dem Stall genommen. Wir haben den Stall noch wärmer abgedichtet und jetzt können wir nur noch hoffen.
Weil die Jungen und die Mutter jetzt vor allem Ruhe brauchen, gibt es auch erst in ein paar Wochen Fotos (falls sie durchkommen). Auch unsere Kinder dürfen noch keinen Blick auf die Kleinen werfen. Aber noch sind die Wachteln klein und niedlich.
Seit Jahresbeginn habe ich an dieser Fee genäht. Irgendwie dauern mir so Jacken viieel zu lange. Noch liegt Schnee und Franzi kann den dick gefütterten Mantel tragen. Für nächstes Jahr muss ich aber dann Bündchen an den Ärmeln einsetzten, ansonsten ist er wirklich reichlich.Zum ersten mal habe ich Metallstoff verarbeitet. Innen mit Pelzstoff gefüttert und dazwischen noch eine Lage Volumenvlies, allerdings letzteres nicht in den Ärmeln.
Franzi hat sich Pinguine von Stickbär für ihren Mantel ausgesucht. Auch auf der Rückseite sitzt einer. Auf der Mütze ist das Januarfreebie, das zu Thema passt.
Dann gabs auch noch eine Mütze und einen Pulli aus einem ganz tollem, dünnerem Noppenfleece. Er heisst Polar Dots und es gibt ihn in mehreren Farben. Normalerweisse kaufe ich, verwöhnt durch Buttinette keine Stoffe in dieser Preisklasse, aber dieser ist wirklich ganz besonders schön und ausgefallen.

Das wunderhübsche Mädchen mit der Maus auf dem Pulli ist von Heike (tuci).

Nachwuchs

Wenn wir Ostern wieder Wachteleier färben wollen, müssen wir jetzt für Nachwuchs sorgen.
Wachteleier brauchen genau 18 Tage bis zum Schlupf und danach brauchen die Kücken ca. 6 Wochen, bis sie Eier legen. Wachteln sind fleissige Eierleger, jedes Weibchen legt jeden Tag ein Ei. Wachteleier sollen viel gesünder sein, wie Hühnereier und ohne Cholesterin. Allerdings braucht man beim Kuchen pro Hühnerei, 6 Wachteleier.
Da Wachteln kaum noch selbst brüten, muss das der Brutapperat übernehmen. Das ist immer wieder ein Großereignis für alle Kinder. Ich plane den Schlupf auch immer auf das Wochenende, damit auch die Freunde der Kinder dabei sein können.
Aus diesen kleinen Eiern, perfekt mit dem Eizahn aufgeritzt (sie picken die Eier nicht auf!!!), schlüpfen winzig kleine Wachtelkücken in allen Farben.
In 6 Wochen sind sie ausgewachsen!!!
Die gelben werden weiss, bei den anderen müssen wir uns überraschen lassen. Es gibt braune, blaugraue, gescheckte, silberfarbige......

So winzig sind diese kleinen Flauschebällchen.

In dieser Kiste mit Sichtfenster und Wärmelampe verbringen unsere Kücken die ersten Tage.
Das ist schöner wie Fernsehen.

Sonntag, 18. Januar 2009

Märchenfrosch

Diesen süssen Button haben wir von Janea erhalten. Es gibt viele verschiedene Buttons und auch ganz süsse passende Velours von ihr. Zu kaufen gibt es sie bei bei Michas Stoffecke.

Schon seit Jahren ist der Froschkönig Vronis Lieblingsfigur. Außerdem wünschte sich Vroni ein Winterkleid für den Kindergarten.

Der Schnitt Henrika wartete auch schon lange in meinem Ordner, endlich einmal benutzt zu werden. Wenn ich gewusst hätte, wie schnell der Schnitt zu nähen ist....hätte ich Vroni schon viel früher mit einem Winterkleid glücklich gemacht. Schnell angezogen, wie ein Pulli, da ist Vroni auch an Turntagen im Kindergarten beim An- und Ausziehen die Schnellste. Ein Rock dran, der sich etwas dreht und dann noch mit einem supersüssen Froschkönigbutton - besser gehts nicht.

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