... und wie ich zu dem Namen kam.
Immer wieder werde ich nach meinem Namen gefragt. Ich habe ihn schon seit meiner Kleinkindzeit. Ich bin 1960 geboren und aufgewachsen in den Bergen im Chiemgau, im tiefsten Bayern. Natürlich konnten wir als Kinder kein "Hochdeutsch", hatten wir doch noch nicht mal Fernsehen.
Nur Sommergäste, aber die hatten auch Dialekte.
Irgendwann kam im Kindergarten ein neues Mädchen, mit einem für mich damals wunderschönem Namen. Aber der Name war für mich exotisch, also kein richtig bayerischer Name wie Resi oder Anni, oder moderne Namen wie Petra (so hieß meine Puppe), Susanne oder Manuela. Muss wohl irgendein ausländischer Name gewesen sein, ich habe es vergessen.
Zu Hause (daheim) habe ich meinen Eltern sofort von dem neuen Mädchen erzählt, mit dem wunderschönem Namen. Aber mir viel der Name nicht mehr ein. Irgendwann habe ich behauptet, es hieße "Mondbresal". Fand ich schön. Die Erwachsenen haben alle gelacht und mir ist der Name geblieben, d.h. ich wurde immer wieder mal so genannt.
Eigentlich hatte ich ihn schon lange vergessen, bis ich mich im Internet irgendwo anmelden wollte und kein Nickname frei war. Da fiel mir mein "Mondbresal" wieder ein.
Bresal ist ein Brösel, für die Nichtbayern, Mondbresal bedeutet also ein Brösel vom Mond.

Janea hat mir meinen Namen so schön für meinen Blog umgesetzt.
Und jetzt kann ich es auch noch sticken. Vielen lieben Dank Heike. Ich habe mich riesig gefreut. Ich habe es gar nicht erst probegestickt, sondern gleich einen Pulli für Vroni genäht. Und Vroni trägt voller stolz das Mondbresal spazieren und erzählt jedem, was das zu bedeuten hat.
Zu unserem Hasennachwuchs (sind natürlich Kaninchen) - es scheint ihnen gut zu gehen und sie kommen doch mit der Kälte zurecht. Ich weiss immer noch nicht wie alt sie sind, weil ich sie nicht aufdecke, sondern nur einmal täglich kurz überprüfe, ob sie noch leben.
Die Wachteln mussten jetzt in den Stall, noch mit Wärmelampe. Sie bekommen schon Federn.
Seit Jahresbeginn habe ich an dieser Fee genäht. Irgendwie dauern mir so Jacken viieel zu lange. Noch liegt Schnee und Franzi kann den dick gefütterten Mantel tragen. Für nächstes Jahr muss ich aber dann Bündchen an den Ärmeln einsetzten, ansonsten ist er wirklich reichlich.
Zum ersten mal habe ich Metallstoff verarbeitet. Innen mit Pelzstoff gefüttert und dazwischen noch eine Lage Volumenvlies, allerdings letzteres nicht in den Ärmeln.




In dieser Kiste mit Sichtfenster und Wärmelampe verbringen unsere Kücken die ersten Tage.

Außerdem wünschte sich Vroni ein Winterkleid für den Kindergarten.
Der Schnitt Henrika wartete auch schon lange in meinem Ordner, endlich einmal benutzt zu werden. Wenn ich gewusst hätte, wie schnell der Schnitt zu nähen ist....hätte ich Vroni schon viel früher mit einem Winterkleid glücklich gemacht. Schnell angezogen, wie ein Pulli, da ist Vroni auch an Turntagen im Kindergarten beim An- und Ausziehen die Schnellste. Ein Rock dran, der sich etwas dreht und dann noch mit einem supersüssen Froschkönigbutton - besser gehts nicht.