
Mit Stecknadeln in der Schürze muss dieses Kind testen, ob das Dirndl auch turntauglich ist. Grrr!!!
Hier die Schürzennäherei:

Da der Schürzenstoff nur einfarbig ist, habe ich mich dazu entschlossen, sie handzusmoken. Anleitung aus einem alten Dirndlbuch. Wieder wird gereiht, bzw. gestifelt, allerdings diesmal nicht in 1/2 cm, sondern im 1 cm Abstand. Da die Reihfäden hinterher wieder herausgezogen werden ist es sinnvoll andersfarbiges Garn zu verwenden. Dann sieht man beim Smoken die Reihen besser. Ich habe immer 2 Reihen gleichzeitig gesmokt, wie auf dem Bild rechts zu sehen ist.

Da ich nicht genau wusste, wie breit das gesmokte wird, habe ich an den Rändern zu viel Stoff. Den gesmokten Teil kann man allerdings auch etwas weiter ziehen. Die Seiten habe ich etwas schmäler geschnitten und einen Saum gemacht.

Für den Bund habe ich einen Streifen in mehr als doppelter Bundbreite zugeschnitten und in Bundlänge so ein Vlies aufgebügelt. Rects auf rechts aufgesteppt und versucht sauber auf den Wabenanfang zu treffen. 2 x umbügeln, so dass die Innenseite etwas länger ist und von aussen knapp am Bund entlang festnähen. Habe leider vergessen von innen ein Foto zu machen.

Jetzt lange Schürzenbänder nähen. Wer nicht mit dem Kochlöffel umdrehen will, kann wie ich, innen eine Kordel mitlaufen lassen. Das Schürzenband entsprechend der Bundbreite falten, in den offenen Seitenschlitz stecken und feststeppen.

Anprobe mit hochstecken der Schürzenlänge. Für mich muss eine Schürze ziemlich lange sein.
Die Schürzensaum muss jetzt noch festgenäht werden, das ganze gebügelt und in die Saummitte eine kleine Schlinge gemacht werden, damit die Schürze nicht rutscht.
Um den Ausschnitt möchte ich noch eine Herzerlrüsche aus dem grünen Rockstoff machen. Leider gelingt sie mir trotz Anleitung noch nicht so richtig.
Notfalls kann Vroni das Dirndl auch so anziehen. Termin ist Vatertag. Bis dahin sollte auch das 2. Dirndl für ihre Freundin fertig sein.