Jahrelang trage ich schon den Wunsch nach diesem Mantelschnitt in mir. Immer wieder darüber nachgedacht, verschoben, mich nicht getraut....er sollte ja einfach zu nähen und auch mit Futter nähbar sein. Wenn ich nicht immer mal mit Nähfreundinnen über den Schnitt gesprochen hätte, gäbe es ihn immer noch nicht. Immer wieder wurde ich gefragt und sanft genötigt, das Projekt mal endlich anzugehen.
Diese Silhouette, oben schmal mit Wiener Nähten und unten etwas schwungvoll, war das, was ich wollte.
Meine Mädels wünschten sich große Kuschelkragen oder Kuschelkapuze. Im Schnittmuster gibt es auch eine kleinere (normale) Kaputze zur Auswahl, außerdem kann er nicht nur als Kurzmantel, sondern auch in normaler Mantellänge genäht werden.
Mein erstes Probemodell ist diesmal mal nicht im Müll gelandet, sondern ich trage ihn im Moment fast täglich. Es waren nur wenige kleine Änderungen nötig.
Als Probestoff wollte ich keinen Stoff kaufen, sondern habe mir einen mindestens 50 Jahre alten Stoffballen Loden aus der Trachtenwerkstatt meines Vaters rausgezogen. Ich wußte gar nicht, was ich da noch für Stoffschätzchen hüte.
Das Probemodell habe ich dann erst mal ohne Futter, nur mit Belegen gearbeitet. Dieser kontrastfarbige Belegstoff aus Baumwolle passt super dazu, weil sich die Farbe im Karo wiederholt. Das ist auf den Bildern nicht so gut zu sehen.
Und wie Viele wissen, bekommen meine Schnittmuster immer vornamen aus der Familie. Ich bin jetzt bei meiner Mutter Freida angekommen.
Meine anderen Modelle stelle ich euch demnächst noch genauer vor. Das Ebook Damenmantel Frieda bekommt ihr ab Freitag, den 11.11. bei Dawanda oder Makerist.
Und weil sich meine Probenähdamen dieses Schnittmuster jetzt für Kinder wünschen, wird es diesen Schnitt auch noch für Mädchen geben. Dafür könnte ich auch noch ein paar Probenäher brauchen. Selber habe ich leider kein kleines Mädchen mehr, denn auch für meine Jüngste (im roten Mantel) nähe ich jetzt Größe 32.
Und mein Mantel geht heute mal zu Rums.






























